Philosophiepreis Die Freiheit gehört nicht nur den Reichen

Die Preisträgerin Lisa Herzog. Bildnachweis: Paula Winkler

HAMBURG. Die Hamburger Max Uwe Redler Stiftung vergibt ihren mit 100 000 Euro dotierten Preis für Philosophie und Sozialethik in diesem Jahr an die 35-jährige Professorin Lisa Herzog.

Sie erhalte die Auszeichnung für ihre beiden Bücher „Die Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ (2014) und „Die Rettung der Arbeit“ (2019), teilte die Stiftung am Dienstag mit. „Lisa Herzog setzt sich ökonomisch kompetent und ideengeschichtlich fundiert mit den aktuellen Entwicklungen von Märkten und deren Auswirkungen auf liberale Gesellschaften auseinander“, erklärte der Vorsitzende der Max Uwe Redler Stiftung, Jürgen Lüthje, die Entscheidung der Jury.Sie erhalte die Auszeichnung für ihre beiden Bücher „Die Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ (2014) und „Die Rettung der Arbeit“ (2019), teilte die Stiftung am Dienstag mit. „Lisa Herzog setzt sich ökonomisch kompetent und ideengeschichtlich fundiert mit den aktuellen Entwicklungen von Märkten und deren Auswirkungen auf liberale Gesellschaften auseinander“, erklärte der Vorsitzende der Max Uwe Redler Stiftung, Jürgen Lüthje, die Entscheidung der Jury.

Arbeitswelt soll gerechter und demokratischer werden

In ihrem Buch „Die Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ plädiere die Philosophin „für ein republikanisches Verständnis des Liberalismus, nach dem die Bürger den Reichtum, den sie ohne die vom Staat gestellten Ressourcen gar nicht hätten erwerben können, zum Nutzen aller verwenden“. In die „Rettung der Arbeit“ zeige Herzog, „dass die vordringliche politische Aufgabe darin besteht, die Arbeitswelt gerechter und demokratischer zu gestalten - für alle, nicht nur für Privilegierte“.

Herzog war zuletzt Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Technischen Universität München und lehrt ab dem Wintersemester an der Universität Groningen (Niederlande). Der Preis soll am 28. Oktober in der Universität Hamburg überreicht werden.

 

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