„Es ist wie daham“, lacht Christian Wohlfahrt, der neue Pfarrvikar, gefragt danach, wie es ihm jetzt – nach einem Monat – in seiner neuen Pfarrstelle gefällt. Der Seelsorger ist seit dem 1. September im Amt und als Pfarrvikar tätig für den Seelsorgebereich Fränkische Schweiz Nord mit Dienstsitz in Waischenfeld. „Hier empfinde ich eine positive Resonanz – von beiden Seiten“, schmunzelt er wieder und bittet in sein Büro mit der Popcornmaschine, die er von Stammtischfreunden bekommen hatte. „Jetzt bin ich neu und will schauen, was ist – und nicht einer vorgefertigten Meinung ankommen. Als Priester muss ich Gärtner sein. Im Garten ist meistens schon etwas drin“, beschreibt er mit Bildern. „Doch kann ich im Januar noch nicht sagen, was kommt, dass erst im Mai zu sehen ist“, vergleicht er mit einer Johannisbeerstaude. „Den Ertrag im Sommer kann ich im Januar noch nicht erkennen. So ist es auch mit der Pfarrgemeinde. Ich schaue mir die Gemeinden an und sage nicht so oder so muss das gehen. Ich kann gut zuhören, kommunizieren und bin für ein Miteinander“, sagt der 42-jährige Franke, der in Pegnitz geboren wurde und seine Kindheit und Jugend in Obertrubach verbrachte.