Pegnitzer Raum Acht Wildunfälle binnen eines Tages

Dieser Tage ist die Gefahr für Unfälle mit Rehen, Wildschweinen & Co. besonders hoch. Einige Autofahrer im Gebiet um Pegnitz bekamen das zu spüren. 

Die Pegnitzer Polizei warnt die Autofahrer. Foto: picture alliance/dpa | Thomas Warnack

Gleich acht Wildunfälle hat die Pegnitzer Polizei in der Zeit von Dienstag- bis Mittwochmorgen gezählt. In einem Fall prallte ein Auto auf der Bundesstraße zwischen Creußen und Bayreuth mit einem Wildschwein zusammen. Die Airbags lösten aus. Einer der Insassen erlitt leichte Verletzungen. Eine medizinische Behandlung war laut Polizei aber nicht erforderlich. Die Feuerwehren aus Creußen und Bühl waren im Einsatz. 

Nach der Werbung weiterlesen

In allen Fällen informierten die eingesetzten Streifen die zuständigen Jagdpächter, die sich um die verendeten Tiere kümmerten. Die Zusammenstöße mit verschiedenen Wildtieren verursachten einen Gesamtsachschaden von rund 30.000 Euro.

Derzeit hohes Risiko für Wildunfälle

Die Polizei weist darauf hin, dass derzeit die Wildwechselzeit begonnen hat und das Risiko von Wildunfällen steigt.

Besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sollten Verkehrsteilnehmer mit querendem Wild rechnen. Autofahrer sollten bei Wildsichtungen rechtzeitig abbremsen und keinesfalls ausweichen, um schwerere Unfälle zu verhindern.

Appell der Polizei Pegnitz

Der Dienststellenleiter der Pegnitzer Polizei, Dominic Leicht, appelliert: „Gerade in dieser Jahreszeit ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Wer vorausschauend fährt und die Geschwindigkeit anpasst, schützt nicht nur Wildtiere, sondern vor allem sich selbst und andere.“