Der Timken-Hauptsitz liegt in der Vereinigten Staaten, genauer in Canton/Ohio. Für die endgültige Abwicklung sei ist noch die Zustimmung der zuständigen Behörden, insbesondere des Kartellamts, notwendig, heißt es in der Beka-Mitteliung. Mehr wolle man im Vorfeld dazu nicht sagen, so Beka-Sprecher Bert Pennekamp, "wir bitten um Verständnis". Nur so viel: Die Übernahme werde das Werk mit seinem gerade erst für mehrere Millionen Euro erweiterten Standort in Wannberg bei Pottenstein "global stärken, da bereits heute rund 70 Prozent der Produktion in den Export gehen".

Laut Bernhard Köppel, der das eignergeführte Unternehmen in der dritten Generation leitet, ist der Verkauf an die Timken Company "notwendig, um den starken Wachstumskurs der letzten Jahre fortzusetzen und so den Standort und die Arbeitsplätze zu sichern". Und er ergänzt: „Mit der Timken Company haben wir den richtigen Partner für die Zukunft gefunden.“

Der Pegnitzer Bürgermeister Uwe Raab sagte auf Kurier-Anfrage, er sei mit Köppel in Kontakt, mehr könne er erst am Dienstag dazu äußern. Sein Amtskollege Stefan Frühbeißer aus Pottenstein erfuhr erst durch unsere Zeitung von der Übernahme und zeigte sich "schon überrascht".