Pegnitz Balkonbrand geht glimpflich aus

Frank Heidler
Warum das Feuer auf dem Dachbalkon ausgebrochen ist, steht noch nicht fest. Menschen kamen nicht zu Schaden. Foto: Frank Heidler

Nachbarn halfen am Montagmittag beim Löschen eines Brandes in der Pegnitzer Sauerbruchstraße. Verletzt wurde niemand.

Feueralarm in der Mittagszeit: Zum Brand eines Dachbalkons in einem Mehrfamilienhaus in der Sauerbruchstraße rückten die Pegnitzer Ortswehr sowie die KSB-Werksfeuerwehr und die Nachbarwehren aus Schnabelwaid, Penzenreuth und Hainbronn um 12.30 Uhr aus. Rund 50 Feuerwehrler sowie Rettungskräfte von BRK, Maltesern und ASB. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden am Holzboden des Balkons dürfte laut ersten Schätzungen der Polizei rund 3000 Euro umfassen.

Nachbar Richard Schüssel sah als erste das Feuer. „Das hat lichterloh gebrannt und stark geraucht“, schildert er die Mittags-Dramatik. Er rief „es brennt“. Nach dem Wählen des Feuer-Notrufes schnappte sich der Erdgeschossmieter Lukas Henning einen Gartenschlauch und einen Feuerlöscher. „Ich habe es von einem Balkon im zweiten Stock mit dem Feuerlöscher versucht“, sagt der junge Mann, der ausgerechnet am gleichen Tag Geburtstag hat. Gleichzeitig übernahm ein weiterer Nachbar, Johannes Müller, den Gartenschlauch und versuchte, ausreichend Wasser ins Feuer zu spritzen.

So überbrückten sie die Minuten bis zum Eintreffen der Wehren. Deren Einsatzleitung hatte der Pegnitzer Kommandant Roland Zahn. „Der Einsatz war ohne Probleme“, erklärte er rund eineinviertel Stunden nach der Erst-Alarmierung. Nach dem ersten Ablöschen haben die Feuerwehr-Aktiven die verkohlten Holzdielen am Boden des Balkons entfernt, um eventuelle Glutnester zu finden. Die Bretter wurden anschließend hinunter in den Garten geworfen.

Die betroffenen Mieter haben vom Brandgeschehen erst im Nachhinein erfahren. Dabei handelt es sich um einen Arbeitertrupp mehrerer Männer.

Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar. „Das wird noch ermittelt“, so ein Polizeisprecher. Unter Aufsicht der Polizei ließen von Ulrich Vogel geführten Rettungskräfte bei der Suche nach möglichen Opfern die Wohnungstüre gewaltsam öffnen. In der Wohnung war aber niemand.

 

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