Im Zivilprozess eines Geschäftsmanns gegen einen jungen Schweizer wegen schwerer Verletzungen nach einer Prügelei hat das Oberlandesgericht München den Beklagten am Dienstag zu 120 000 Euro Schadenersatz verurteilt. Außerdem soll der junge Mann für alle künftigen eventuellen Gesundheitsschäden haften. Der Schweizer, damals auf Klassenfahrt in München, hatte 2009 mit Mitschülern den 53-jährigen Kläger aus Ratingen (Nordrhein-Westfalen) niedergeprügelt. Dabei wurde das Gesicht des Opfers zertrümmert.
Passant verprügelt, 120.000 Euro Strafe
Redaktion 02.08.2016 - 15:31 Uhr