Party am Samstag Kurier-Fasching: Countdown läuft

, aktualisiert am 06.02.2024 - 12:10 Uhr

Rein in den Fummel oder ins Kostüm, Schminke drauf und abfeiern: Das geht am Samstagabend im Zentrum beim legendären Kurier-Fasching. Deko gibt es in diesem Jahr aus Schülerhand – daran wird fieberhaft gearbeitet, um Akzente zu setzen.

Der Countdown läuft für eine Faschingslegende: Der Kurier-Fasching, der über Jahrzehnte Furore gemacht hat als der Presseball in der Stadthalle, kommt nach der Wiederauflage im vergangenen Jahr wieder in den Europasaal des Zentrums an der Äußeren Badstraße. Am Samstag um 20 Uhr ist ein Fest der guten Laune garantiert, für das im Vorfeld auf mehreren Ebenen ziemlich hart gearbeitet wird.

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Die Vorbereitungen laufen

„Die Vorbereitungen laufen, na klar“, sagt André Riedel, der Event-Manager beim Kurier, am Montag im Gespräch mit der Redaktion. Es werde alles vorbereitet, um ab Freitagabend im Zentrum aufbauen zu können, „die Hauptarbeit allerdings wird dann am Samstag stattfinden“. Den ganzen Tag über wird es Feinschliff geben, werden die Bars installiert und vorbereitet, wird der DJ Dany Deevito den Sound abstimmen. Um alles für die Party und die Showeinlagen, die es auch wieder von den Faschingsgesellschaften geben wird, vorzubereiten.

Optisch den Saal aufpeppen

Was ebenso breiten Raum einnehmen werde: Man habe aus der Premiere im vergangenen Jahr den Wunsch der Faschingsgäste mitgenommen, den Europasaal ein bisschen optisch aufzupeppen, sagt Riedel. Deshalb habe es eine Ausschreibung gegeben, die an die Kunstklassen der weiterführenden Schulen in Bayreuth gegangen sei, wie Riedel sagt. Gewonnen hat diese Ausschreibung eine elfte Klasse aus dem Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium (MWG), die sich dran gemacht habe, „Akzente im Europasaal zu setzen“, wie Katrin Buchzik-Weber, die Kunst-Lehrerin, am Montag berichtet.

Schüler legen sich ins Zeug

Katrin Buchzik-Weber spricht von einer „ziemlich sportlichen Herausforderung“, vor der die aus zwei Klassen zusammengewürfelte Klasse stehe. „Wir haben ja nur vier Doppel-Schulstunden Zeit, um da was auf die Beine stellen. Die Schüler geben echt wahnsinnig Gas.“ Sie finde es großartig, sagt Buchzik-Weber, dass die Schüler sofort Lust darauf hatten, einen Beitrag zur Ausstattung des Saals zu leisten. Dass es bei der Größe des Europasaals und der Kürze der Zeit „nicht wie auf dem Faschingswagen in 3-D sein kann“, verstehe sich von selbst. Aber: Man wolle Pop-Art-Akzente setzen, „den Europasaal ein bisschen aufpeppen“, wie die Kunstlehrerin sagt. Natürlich sollen die bunten Sprechblasen, an denen seit gut vier Wochen nach den Weihnachtsferien gearbeitet werde, auch von den Schülerinnen und Schülern aufgehängt und an den richtigen Stellen in Szene gesetzt werden.

Möglichst viel in kurzer Zeit

Was Katrin Buchzik-Weber besonders stolz macht: Die Elftklässler aus dem ersten G 9-Jahrgang bringen sich intensiv ein, „einige knapsen auch Zeit ihrer Mittagspause weg, um mit dem Projekt weiterzukommen“ und möglichst viele Faschingsdekorationsschilder gestalten zu können, die man sich überlegt hatte. Sie selbst, sagt Buchzik-Weber sei „eigentlich gar nicht so die Faschingsnudel, aber ich lasse mich gerne mitreißen“. Was durchaus am Samstagabend für die Klasse und sie möglich sein wird: Neben einem Betrag für die Klassenkasse gibt es natürlich auch für alle, die bei der Deko mit dabei waren, die Möglichkeit, mitzufeiern.

Vorverkauf läuft

Der Vorverkauf für den Kurier-Fasching läuft – Karten gibt es selbstverständlich unter anderem beim Kurier – bereits ordentlich. André Riedel geht davon aus, wie er sagt, dass „der Europasaal richtig ordentlich gefüllt sein wird“. Für Kurzentschlossene wird es auch wieder eine Abendkasse geben. Der Anreiz, sich ordentlich in Schale zu werfen und zu schminken, sei ja auch gegeben – „durch die Masken-Prämierung, bei der ja allein als erster Preis ein Reise-Gutschein des Derpart-Reisebüros in Höhe von 750 Euro winkt“, wie Riedel sagt.