Sportlich ist Maike Hausberger auf der sicheren Seite, denn sie hat die Paralympischen Spiele 2024 in Paris erlebt. Das Flair, die Zuschauerresonanz, die Organisation – sie weiß: dies alles war einmalig. Zudem gewann die Radsportlerin in der französischen Hauptstadt auch noch Gold im Zeitfahren auf der Straße. Die Tränen, die danach flossen, hätten „für eine kleine Flutwelle gereicht“, sagt sie. Aus Freude über den Triumph. Aber auch, weil ihr schon damals klar war, dass sie etwas so Emotionales nicht noch einmal wird genießen dürfen. Oder anders ausgedrückt: „Ich habe in meiner Karriere alles erreicht. Was jetzt noch kommt, ist Zugabe.“ Zum Beispiel die Straßen-WM in Ronse.