Ordentlicher Abschluss Auch Haspo-Notbesetzung kann gewinnen

Vom 7:7 zum 13:11 erzielte Florian Funke (am Ball) im linken Rückraum allein vier seiner fünf Treffer. Foto: Peter Kolb

HANDBALL. Haspo Bayreuth ist in der Herren-Bayernliga ein versöhnlicher Saisonabschluss gelungen. Die von Verletzungen arg gebeutelte Mannschaft besiegte am letzten Spieltag das Schlusslicht HSG Würm-Mitte relativ souverän mit 28:22 (16:13) und kann nun in der langen Sommerpause neue Kräfte für die Mitte September beginnende neue Spielzeit sammeln.

„Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir auch ohne unsere zahlreich verletzten Leistungsträger in der Lage sind, zu überzeugen“, freute sich Trainer Marc Brückner nach Spielschluss. Er gab aber auch zu: „Natürlich war das heute nicht immer schön.“

In der Anfangsphase ließ sich die offensive Haspo-Abwehr viel zu einfach düpieren. Über den sicher abschließenden Florian Simnacher (6 Tore/davon zwei Siebenmeter) und Florian Brunner (5/2) kam der Gast aus Oberbayern immer wieder zu Treffern. So lag die HSG bis zum 7:5 (13.) doch überraschend sicher vorne, ehe die Bayreuther gerade durch Rückraumlinks Florian Funke vermehrt erfolgreich waren. Beim 8:7 (16.) übernahmen sie die Führung und sollten diese auch nicht mehr abgeben.

Über 11:9 (21.) wirkte die Haspo-Führung beim 16:12 (30.) schon recht solide, weil unter anderem auch Spielmacherneuzugang Tim Fehring andeutete, welch große Bereicherung er für das Angriffsspiel in der kommenden Saison noch werden könnte. „Wir haben auch von der Bank wichtige Impulse bekommen und haben so auch in schwierigen Situationen immer noch nachlegen können“, erklärte Trainer Michael Werner.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Bayreuther immer eine Antwort auf die Bemühungen der Gäste. Lediglich beim 22:18 (44.) war der verdiente Heimsieg noch einmal kurz in Gefahr, ehe die Hausherren mit einem 5:1-Lauf zum 27:19 (57.) endgültig alle Zweifel am gelungenen Saisonabschluss ausräumten.

„Es war sicherlich wichtig, dass wir unsere offensive Abwehr nach den anfänglichen Schwierigkeiten umgestellt haben“, gab Marc Brückner zu. „Mit der defensiveren Variante waren wir dann erfolgreicher und sind auch in den Gegenstoß gekommen. Dadurch haben wir unser Selbstvertrauen gestärkt und haben uns den Heimsieg schlichtweg auch verdient.“

Haspo Bayreuth: Hennig (3 Paraden), Tornow (8) – Klein (1 Tor), Baldauf (2), Kritzenthaler (1), Funke (5), Berghammer, Elschner (2), Bader (1), Wopperer (6), Goeritz (2), Klenk (3), Fehring (4), Schönfeld (1).

 

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