US-Vize Vance auf der Ehrentribüne
Auf der Tribüne saß neben der neuen IOC-Chefin Kirsty Coventry - Nachfolgerin des Deutschen Thomas Bach an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees - einiges an politischer Prominenz. US-Vizepräsident JD Vance hatte seine Familie und Außenminister Marco Rubio dabei.
Insgesamt waren etwa 50 Staats- und Regierungschefs angekündigt. Deutschland wurde durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten. Die Eröffnungsformel spricht traditionell das Staatsoberhaupt des Gastgeberlandes: dieses Mal Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella.
6.000 zusätzliche Sicherheitskräfte bei Olympia
Vorab gab es Ärger über die Umstände des Besuchs der US-Delegation. Um den Schutz der Offiziellen kümmern sich auch Beamte der US-Einwanderungspolizei ICE, die wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten in den Vereinigten Staaten in der Kritik steht. Am Eröffnungstag demonstrierten Hunderte in Mailand gegen deren Anwesenheit. Aus Sorge vor Anschlägen und Störaktionen hat Italien während der Spiele mehr als 6.000 zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz.
Mit „Milanocortina“ steigen 20 Jahre nach Turin 2006 die Winterspiele wieder in den Alpen. Bis zum 22. Februar konkurrieren 2.900 Athletinnen und Athleten bei 116 Medaillen-Entscheidungen um Gold, Silber und Bronze.
Die Hoffnung ruht darauf, dass mit der Rückkehr von Winter-Olympia in die Alpen wieder mehr Stimmung aufkommt. Die vorigen Spiele von Sotschi (Russland), Pyeongchang (Südkorea) und Peking (China) hatten in dieser Hinsicht nicht alle Erwartungen erfüllt. 2030 sind die Spiele wieder in den Alpen: in Frankreich.