Das ist sowohl für Jäger als auch für Bauern ein Problem – nicht nur ein moralisches. Und für die Rinder könne eine gesundheitliche Gefahr entstehen, wenn sich Fleischteile in ihrem Futter befänden. Deshalb tun Bauern und Jäger, was sie können, um die Bambis zu retten. „Wir mähen immer möglichst spät. Dann können einige Kitze schon weglaufen“, sagt Stefan Möckl. Der 37-Jährige bewirtet einen Hof bei Emtmannsberg. Die gefährliche Phase dauere allerdings bis Ende Juni. Doch so lange könne man die Mahd nicht hinauszögern.