Er habe sich mit meiner Familie außerordentlich gut eingelebt, sagt Rausch. „Die Pegnitzer – dabei meine ich Kirchengemeinde, Stadt, Umland und Dekanat – haben uns mit ihrer offenen, freundlichen und hilfsbereiten Art sehr dabei geholfen.“ Die Arbeit in der Kirchengemeinde und im Dekanat empfinde er als interessant und erfüllend. Die Familie schätze zudem die schöne Natur mit ihrem hohen Freizeitwert. „Wir haben hier alles, was man zu einem guten Leben braucht. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Kirchengemeinde vorsichtig

Nach wie vor erschwere die Corona-Krise das Kennenlernen der Menschen in Kirchengemeinde und im Dekanat. Die Kirchengemeinde sei noch immer sehr vorsichtig, was Geburtstagsbesuche anbelangt. „Wir besuchen nur diejenigen, die sich auf unsere Glückwunschkarte zurückmelden und ausdrücklich einen Besuch wünschen.“ Insgesamt seien die Möglichkeiten, Gemeindemitglieder und Mitarbeitende kennenzulernen, eingeschränkt und auf kleine Gruppen oder Einzelne reduziert. Diese Situation erleichtere jedoch das Kennenlernen von Namen und Einprägen von Gesichtern, findet der Dekan.

Erste Dekanatssynode

Ende Oktober findet die erste Dekanatssynode unter seiner Leitung statt. Der Termin 31. Oktober, der Reformationstag, sei gut und bewusst gewählt, denn es gehe vor allem um Veränderungen und Zukunftsgestaltung. Nach all den Monaten der Krisenbewältigung tue es gut, sich mit der Zukunftsgestaltung in der Kirche und mit der Kirche zu beschäftigen.

Viel Erfahrung

Verbunden sei die Synode mit dem Thema „Landesstellenplanung“, die – wie die meisten wissen – mit einer Verminderung an Personal und Ressourcen einhergeht. „Aber gerade die evangelische Kirche hat viel Übung und Erfahrung darin, sich auf verändernde Rahmenbedingungen einzustellen und das Beste daraus zu machen.