Was spüren die Bürgerinnen und Bürger von der Tarifrunde?
Voraussichtlich Warnstreiks und Protestaktionen. Die Streikkassen seien "ausreichend" gefüllt, sagt Werneke. Verdi-Vizechefin Christine Behle verkündet: "Die Mobilisierungsfähigkeit ist gut." Zwar handele es sich bei rund 60 Prozent der Betroffenen um Beamtinnen und Beamte, die nicht streiken dürften. "Aber insbesondere an Unikliniken, Universitäten, aber auch klassischen Bereichen wie Straßenbauverwaltung erleben wir derzeit tatsächlich ein großes Bedürfnis, nicht abgehängt zu werden." Werneke kündigte bereits im Vorfeld in einem Interview an, wo Warnstreiks nötig seien, werde zu breiter Beteiligung aufgerufen: "Das kann beispielsweise Universitätskliniken, angestellte Lehrerinnen, Polizeiangestellte, auch Personal betreffen, das die winterlichen Straßen räumt."