Die Standort- und Konjunkturkrise bekommt auch die Keramikindustrie kräftig zu spüren, die in Oberfranken noch immer Bedeutung hat. Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Keramischen Industrie (VKI), sagte dieser Redaktion am Rande der Jahreshauptversammlung seiner Organisation in Selb, wenn es der neuen Bundesregierung nicht gelinge, die Standortbedingungen in Deutschland deutlich zu verbessern, drohe ein weiterer Verlust von Arbeitsplätzen. „Die Rezession ist auch bei uns angekommen. Vielleicht nicht ganz so heftig, wie mancher befürchtet hatte. Aber wir brauchen dringend eine bessere Auftragslage. Es wird Zeit, dass die Wirtschaftswende kommt“, betonte Holler.
Oberfranken Der Keramikbranche droht weiterer Jobabbau
Matthias Will 29.05.2025 - 18:30 Uhr