Oberfranken Mann soll Ehefrau und Sohn mit Tiefkühlpizza vergiftet haben

Er steht im Verdacht, Gift auf das Essen seiner Ehefrau und seines Sohnes gegeben zu haben. Die Polizei suchte den zunächst flüchtigen Oberfranken. Er kam bis nach Südfrankreich.

Eine Tiefkühlpizza liegt auf einem Backblech. (Symbolfoto) Foto: picture-alliance/ dpa | Oliver Berg

Ein 56-Jähriger aus Breitengüßbach im Landkreis Bamberg wird verdächtigt, seine Frau und seinen Sohn über eine Tiefkühlpizza vergiftet zu haben.

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Am 11. Dezember des vergangenen Jahres wurden die 55-jährige Ehefrau und der 25-jährige Sohn des Verdächtigen mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die 55-Jährige schwebte anfänglich in Lebensgefahr, inzwischen ist ihr Gesundheitszustand aber stabil, heißt es vonseiten der Polizei an diesem Dienstag.

Der Zustand des Sohnes sei nicht lebensbedrohlich gewesen. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelte und fand heraus: Die Verletzten hatten zuvor ein Pflanzengift zu sich genommen.

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Schnell erhärtete sich der Verdacht gegen den 56-Jährigen, Bestandteile einer Giftpflanze auf einer Tiefkühlpizza verteilt zu haben, die der Sohn und die Ehefrau dann aßen.

Der Mann muss sich nun wegen des versuchten Mordes verantworten. Er war zwischenzeitlich flüchtig. Am 21. Dezember wurde er in Südfrankreich verhaftet.

Am 8. Januar kam er nach Deutschland. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt in der Region.