Ein brutaler Verdrängungswettbewerb auf den internationalen Märkten, eine technologisch mindestens auf Augenhöhe operierende Konkurrenz aus Fernost, eine unausweichliche Anpassung an die E-Mobilität: Die Automobilindustrie steckt mitten in einem gewaltigen, risikobehafteten Transformationsprozess – und mit ihr die vielen oberfränkischen Zulieferer. 40 000 Menschen arbeiten in diesen rund 200 Unternehmen. Sie stehen laut Experteneinschätzung vor einem Strukturwandel, der viele Arbeitsplätze kosten könnte, möglicherweise vor einem „Umbruch mit vielen Verlierern“, wie es der Bamberger Volkswirtschaftler Christian Proaño beim Neujahrsempfang des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Bayreuth formulierte.