OB-Wahl in Bayreuth Michael Hohl verzichtet auf Kandidatur

Michael Hohl in seinen letzten Amtstagen als Bayreuther Oberbürgermeister im April 2012. Hohl kündigte nun an, nicht als Kandidat für die kommende OB-Wahl antreten zu wollen. Foto: Karl Heinz Lammel/Archiv

BAYREUTH. Wer für die CSU in den Ring steigt, bleibt offen – ein hoch gehandelter Kandidat ist aber aus dem Rennen. Altoberbürgermeister Michael Hohl kündigt am Dienstagabend an, im März 2020 nicht für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren, welches er von 2006 bis 2012 inne hatte.

„Nach reiflicher Überlegung und intensiven Gesprächen mit Familie und engen Freunden kam ich zu dem für mich nicht leichten Entschluss, dass ich auf eine Kandidatur verzichten werde“, schreibt Hohl in einer Pressemitteilung. Kreisverbands-Vorsitzende Silke Launert und den Vorstand habe er vorab informiert.

Der 59-Jährige wolle die Stadt an anderer Stelle attraktiver und zukunftsfester machen. Neben seiner langjährigen Tätigkeit für die Forschungsstelle für Familienunternehmen habe er die Geschäftsführung der Forschungsvereinigung Neue Materialen übernommen.

Seine Entscheidung sei ihm durch die Gewissheit erleichtert worden, dass die CSU umso erfolgreicher sein wird, je geschlossener sie agieren kann. „Ich möchte mit diesem Schritt dazu konstruktiv beitragen“, sagt Hohl, der für ein Engagement als Stadtrat weiter zur Verfügung stehe.

 

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