Erfurt (dpa/th) - Angesichts knapper Ressourcen sollte unentschuldigtes Fehlen in bestimmten Sprach- und Integrationskursen nach Auffassung von Thüringens Migrationsministerin Beate Meißner Konsequenzen haben. "Mir ist wichtig, dass wir eine größere Verbindlichkeit bei der Teilnahme haben", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Ein Platz in einem Integrationskurs sei ein Wert, der von den Teilnehmern auch geschätzt werden solle, so die Ministerin. "Deswegen überprüfen wir gerade, inwieweit es da Sanktionsmöglichkeiten gibt für Teilnehmer, die die Plätze belegen, aber nicht daran teilnehmen." Sie sehe Spielraum beispielsweise bei den Sprachkursen, die über das Landesprogramm Start Deutsch angeboten werden.