Teamkapitän Mark Fichtner nominierte wie schon am ersten Wettkampftag Jakob Hetz, Elisa Tartler und Franziska Langhammer für seine Startformation. Die drei ließen sich auch von einer perfekten 60 von 60 möglichen Ringen der Freiburger Bogenschützen im dritten Satz nicht aus der Ruhe bringen und konterten im entscheidenden Satz mit 58:52. Im ersten Match des Tages stand damit gleich der erste Sieg zu Buche.

Der Gegner im zweiten Match war Schlusslicht Neumarkt. Der drehte unerwartet stark auf. Die Bayreuther glichen zwar einen schnellen 0:4-Rückstand noch einmal aus, doch beim Stand von 4:4 schossen die Neumarkter ihrerseits eine 60. Dem hatte das Team der BTS mit einer 54 zu wenig entgegenzusetzen.

Neil Bennemann mit tadelloser Leistung

Nach diesem unerwarteten Rückschlag wechselte Fichtner mit Neil Bennemann den Youngster im Team für Franziska Langhammer ein. Bennemann rechtfertigte seinen Einsatz mit einer tadellosen Leistung. Mit 6:0 machte er neben Hetz und Tartler kurzen Prozess mit den Schützen der KKS Reihen.

Danach riss allerdings der Faden. Gegen die Top-Teams aus Tacherting, Welzheim und Ebersberg war nichts zu holen, im letzten Duell des Tages ging es gegen Villingen-Schwenningen. Bei einem Sieg hätten die Bayreuther (Zwischenstand 11:15) nach Punkten zu den Schwarzwäldern (13:13) aufschließen können.

Erfolgreicher Protest der Villinger

Die Villinger gingen zwar 4:2 in Führung, im vierten Satz zeigte die Anzeigentafel aber 58:57 für die BTS an. Ausgleich, 4:4, ein fünfter Satz hätte entscheiden müssen. Doch die Villinger protestierten und riefen den Kampfrichter an die Scheibe. Der überprüfte die Position der Pfeile noch einmal akribisch und wertete tatsächlich zwei vermeintliche Zehner der Bayreuther zu Neunern ab. Damit ging der Sieg mit 57:56 an Villingen-Schwenningen, das sich nun auf Rang vier mit 15:13 um vier Punkte von Bayreuth (11:17) absetzte.

„In entscheidenden Situationen hatten wir heute Pech“, bilanzierte BTS-Kapitän Mark Fichtner: „So hält uns unser heutiges Abschneiden auf Kurs. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.“ Rang vier und die DM-Qualifikation ist noch möglich, der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist immerhin etwas größer geworden.