Dennis Harris, Meteoriten-Wissenschaftler und Geochemiker, reiste spontan nach Koblenz, sprach von einem "Glücksfall" und zeigte sich begeistert: "Das sind für uns Objekte, die wissenschaftlich hochinteressant sind." Aus seiner Sicht sei es sehr wichtig, die Fundstücke direkt untersuchen zu lassen. Es sei eine Besonderheit, dass die Meteoriten ohne Kontamination - also ohne Kontakt mit Regen oder Böden - sichergestellt werden konnten. "In den seltensten Fällen wird überhaupt etwas gefunden, also meistens landen die einfach irgendwo auf einem Acker, in einem Wald und es ist sehr schwierig, die dann wirklich zu finden", sagte Harris.