Die Beben ereigneten sich gegen 18.00 Uhr Ortszeit an einem Feiertag. Viele Menschen waren daher zu Hause oder hielten sich im Freien auf. Auf den beiden Hauptbeben folgten laut Behörden mindestens 138 Nachbeben.
Auch politisch turbulente Zeiten für das südamerikanische Land
Nach den Beben fiel vielerorts die Strom- und Wasserversorgung aus, auch das Mobilfunknetz und das Internet funktionierten zeitweise nicht, wie Bewohner berichteten. Der Zugverkehr wurde eingestellt, der internationale Flughafen wurde wegen Schäden geschlossen. Auch die U-Bahn in Caracas stellte den Betrieb ein. Schulen blieben auch geschlossen.
Das erdölreiche Land erlebt turbulente politische Zeiten. Im Januar hatte das US-Militär den Machthaber Nicolás Maduro gefangengenommen und in die USA gebracht. Rodríguez ist geschäftsführend im Amt.