Diese kleinen Fluggeräte verbessern laut dem Minister "die Lageerkundung, erhöhen die Eigensicherung der Einsatzkräfte und unterstützen schnelle, fundierte Führungsentscheidungen". Derartige kommunale Pilotvorhaben lieferten dem Land "wertvolle Erfahrungswerte für die Weiterentwicklung von Standards und Rahmenbedingungen", ergänzt Poseck.
Das Unternehmen Skyflow erläutert mit Blick auf seine "haftpflichtversicherte" Drohne: "Startbereit in unter 25 Sekunden aus der vollautonomen Dockingstation, ohne Personal vor Ort." Alles laufe nach einem Alarm automatisiert, die firmeneigenen "Remote Pilots übernehmen den Flugbetrieb aus der Ferne".
Laut der Stadt Wiesbaden können die Drohnenpiloten "jederzeit eingreifen, etwa um Menschenansammlungen zu meiden oder den Flug bei anfliegenden Hubschraubern zu unterbrechen".
Notfallschirm
Und was passiert bei einer technischen Panne des kleinen Fluggerätes? "Die Drohne verfügt über Sicherheitsmechanismen wie automatische Landung, Rückkehrfunktion und Notabschaltung", erklärt die Landeshauptstadt. Falls auch dies in einem "unwahrscheinlichen Fall" schiefgehe, gebe es noch einen Drohnen-Notfallschirm, um die Aufprallenergie auf dem Boden deutlich zu mindern.