Wenn alles stabil bleibe, könne er sich vorstellen, die erlaubte Zahl von Besuchern bei Veranstaltungen zu erhöhen, sagte Söder am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. Und man könne auch über die Öffnung von Schankwirtschaften reden, unter bestimmten Voraussetzungen, «aber eben nicht überstürzt».

Aiwanger sagte der «Bild»-Zeitung, alle bisherigen Öffnungen hätten sich bewährt und seien wirtschaftlich dringend nötig gewesen. «Jetzt fehlen noch die 5000 Schankwirtschaften wie Kneipen und Bars. Es muss auch die Anzahl der Gäste bei Geburtstagen, Hochzeiten, Tagungen von derzeit 50 drinnen beziehungsweise 100 draußen erhöht werden.» Gleiches gelte für die Besucherbegrenzung bei Kulturveranstaltungen. «Die Gespräche in der Koalition dazu laufen», betonte Aiwanger.

Söder dämpfte derweil Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Maskenpflicht: Man werde diese schon noch länger brauchen.