Neuwahl Kurswechsel bei der Wirtschaftsregion

Alfred Bernhardt

Hans-Peter Friedrich gibt den Vorsitz ab. Sein Nachfolger zählt zunächst die Herausforderungen auf.

Rolf Brilla (links), Susanne Lang und Dr. Hans-Peter Friedrich Foto: /Wirtschaftsregion

Die Wirtschaftsregion Hochfranken hat ihr Jubiläumsjahr laut Mitteilung mit einer erfolgreichen Mitgliederversammlung beschlossen. Gut 70 anwesende Mitglieder sahen die Zahlen eines erfolgreichen Geschäftsjahr und erneuerten gemeinsam das Versprechen, auch nach 25 Jahren weiterhin Ja zur Region, zur Beständigkeit und zu starken Verbindungen zu sagen. Es gab einen Wechsel im Amt des Vorstandsvorsitzenden: Auf den Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich folgt Rolf Brilla, Geschäftsführer der Pro-Comp Professional Computer GmbH aus Marktredwitz, der einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wurde.

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Friedrich bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und dem Vorstand für die langjährige gute Zusammenarbeit. Er übergebe nach fast acht Jahren einen gut funktionierenden und schlagkräftigen Verein. Dieser habe sich in den 25 Jahren zu einer wichtigen Plattform und einer starken Stimme der Wirtschaft in Hochfranken entwickelt. Es sei an der Zeit, dass ein Vertreter der Wirtschaft den Vorsitz übernehme, so Friedrich.

Der neu gewählte Vorstandsvorsitzende Rolf Brilla bedankte sich in seiner Antrittsrede bei den Mitgliedern und dem Vorstand für das Vertrauen.

„Es wird nicht einfach, in Hans-Peter Friedrichs Fußstapfen zu treten. Nach wie vor gilt es, die Wirtschaft in der Region weiter nach vorne zu bringen. Es stehen eine Menge sehr anspruchsvoller Aufgaben an: Fachkräftesicherung, Demografie, Wohnraum, Bürokratieabbau, Ausbau der Infrastruktur für Straßen, Schienen sowie der Ausbau von mobilem Breitband; das sind nur einige Themen, bei denen die Wirtschaftsregion Hochfranken die Firmen unterstützen kann und wird.“ Man könne diese Aufgaben nur gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Verwaltung angehen. Dabei müsse die hochfränkische Region noch enger zusammenrücken – Kirchturmdenken sei dabei fehl am Platz, betonte Rolf Brilla.

Mit einem Rückblick auf die Projekte im Jahr 2022 und einem Ausblick auf das Jahr 2023 zeigte die Wirtschaftsregion, was den Verein mit seinen 350 Mitgliedern seit 25 Jahren so erfolgreich macht: Der Verein biete ein beständiges Regionalmarketing, sei wandelbar und immer auf der Suche nach neuen Ideen, um Hochfranken als vielversprechenden Standort für Fachkräfte und attraktiven Lebensraum zu präsentieren.

Nach der Mitgliederversammlung folgte ein Impulsvortrag des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hochfranken, Andreas Pöhlmann, mit dem Titel: „Quo vadis, Zins- und Geldpolitik?“ Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion, Susanne Lang, rief die Mitglieder dazu auf, weiterhin Ja zum Verein, zu Hochfranken und der Region zu sagen. Nach 25 Jahren hätten sich der Verein und der Begriff Hochfranken etabliert.