Bürgermeister Jürgen Zinnert und Regierungsvizepräsident Thomas Engel als Hauptredner würdigten das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen als unbezahlbare Bereicherung der Stadt und Ausdruck lebendiger Demokratie. Mittlerweile ist es Brauch in Bad Berneck, dass die Stadt alle zwei Jahre „Danke“ sagt zu den Bürgern, die sich in Vereinen oder als Einzelpersonen für das Gemeinwesen engagieren oder besondere Leitungen vorzuweisen haben – und das sind sehr viele. Mehr als 60 Vereine, Verbände oder Organisationen arbeiten in Bad Berneck. Thomas Engel, dem Zinnert mit warmen Worten für seine starke Unterstützung bei den Bemühungen um eine gestalterische Aufwertung des Ölschnitzufers dankte, sagte in seiner Festansprache, in Bad Berneck lasse es sich gut leben. Und dies nicht nur wegen der schönen Landschaft, guter Infrastruktur und zahlreicher Arbeitsplätze, sondern auch wegen eines starken ehrenamtlichen Engagements seiner Bürger. Sie schafften eine „Kultur des Kümmerns“. Engel zitierte unter anderem den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss mit dem Worten: „Demokratie lebt vom Ehrenamt.“ Es werden nicht mit Geld vergolten, umso notwendiger brauche es aber öffentliche Anerkennung. Grünen-Landtagsabgeordneter Tim Pargent sagte in seinem Grußwort, die Ehrenamtlichen trügen dazu bei, das Verfassungsgebot von der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zu erfüllen. Bürgermeister Zinnert dankte allen Ehrenamtlichen der Stadt, stellvertretend geehrt wurden sechs Ausgewählte für außergewöhnliche Leistungen und Verdienste:
Neujahrsempfang Bad Berneck sagt "danke"
Von Peter Rauscher 13.01.2019 - 16:50 Uhr