Neuer Laufkompass Die Stadt beim Laufen kennenlernen

Kurz vor dem Start: Viele Sportler wollten nach dem Vorstellen des Laufkompasses gleich mal eine Zehn-Kilometer-Strecke laufen. Foto: Andreas Harbach

BAYREUTH. Mit einem neuen Laufkompass können Läuferinnen und Läufer stressfrei und ohne große Vorbereitungen die schönsten Strecken Bayreuths erkunden.

Die Mali-Crew und Verantwortliche des Sportamtes hatten vor gut zwei Jahren die Idee, Einheimischen und Besuchern eine Möglichkeit zu schaffen, Bayreuth läuferisch zu entdecken. Damit war die Idee eines Laufkompasses geboren. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe stellte den Laufkompass am Samstag auf dem Stadtparkett gemeinsam mit anderen Beteiligten vor. Anschließend bestand im Rahmen des Lauftreffs „werunbt“ die Möglichkeit, gleich eine Runde zu drehen.

Streckenverlauf gedruckt oder im Internet

Erstellt wurde der Kompass von der Mali-Crew und deren Vorsitzendem Florian Maßen. Er beinhaltet viele Strecken, die sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet sind. Mit dem Angebot könne man die Stadt und deren Schönheiten noch besser kennenlernen, sagte Merk-Erbe. Die einzelnen Strecken sind ausgeschildert, im Laufatlas abgedruckt oder im Internet abrufbar.

Die Mali-Crew, die inzwischen fünf Jahre besteht, sei ein hervorragendes Beispiel für sportliche Angebote in Bayreuth. Anfänger bis hin zu Spitzenläufern treffen sich hier einmal im Monat zum gemeinsamen Laufen.

300 Hinweisschilder

Florian Maßen berichtete von der Ausschilderung der einzelnen Strecken mit insgesamt 300 Hinweistafeln. „Wir wollen Menschen bewegen, sich in der Stadt zu bewegen“, fasste er zusammen. Die Crew besteht aus 70 Freizeitsportlern, mehr als 70 kleine und große Interessierte waren zur Vorstellung des Kompasses gekommen.

Im Laufkompass werden zwölf Strecken mit jeweils zehn Kilometern Länge vorgestellt. Es gibt eine leicht abgewandelte Runde des Maisels Fun-Run, jeweils eine Strecke über die Hohe Warte, rund um den Buchstein, durch den Studentenwald, in Bayreuths Osten, Westen und Süden, nach Kanz sowie eine Sightseeing-Runde mit vielen Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, dem Neuen Schloss, dem Haus Wahnfried, dem Hofgarten, dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau und dem Festspielhaus.

Auch eine Rollstuhlrunde wird angeboten. Die meisten Strecken starten in der Fußgängerzone. Doch kann die jeweilige Runde auch jederzeit an einer anderen Stelle begonnen werden. Angegeben sind für jede Tour die Höhenprofile und die Kilometer. Die Zehn-Kilometer-Strecken sind ausgeschildert.


Info: GPS-Daten gibt es auf der Website www.werunbt.de/de/strecken/

 

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