BAYREUTH. Aufmüpfigkeit ist der Bayreuther Seele nicht fremd. Doch für manche kann es ganz schön unangenehm werden. Im schlimmsten Fall sogar tödlich ausgehen – aber halt, nicht in der Realität, natürlich: Antje Haugg nämlich lässt in ihrem neuesten Krimi einen stadtbekannten Aufmüpfigen dramatisch sterben. Auf dem Präsentierteller sogar: In einem Bühnenbild aus dem Festspielhaus, das vor ein paar Jahren einmal auf dem Jean-Paul-Platz stand und unter den aufmüpfigen Bayreuthern selbst nicht unumstritten war – dem Siegfriedwald.