Hinter Pneumologie verbirgt sich ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Prophylaxe, Erkennung und Behandlung von Krankheiten der Lunge und der Atemwege beschäftigt. „Die meisten Patienten kommen wegen Atemnot zu uns“, erklärt Steppert.
Patienten mit Krankheiten der Lunge und der Atemwege können sich ab sofort in einer eigenständigen Fachklinik am Klinikum Bayreuth behandeln lassen. Dieser Schritt trägt der Entwicklung der Lungenkrankheiten Rechnung: Immer mehr Menschen haben entsprechende Beschwerden. Geleitet wird die Klinik von Chefarzt Dr. Claus Steppert.
Hinter Pneumologie verbirgt sich ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Prophylaxe, Erkennung und Behandlung von Krankheiten der Lunge und der Atemwege beschäftigt. „Die meisten Patienten kommen wegen Atemnot zu uns“, erklärt Steppert.
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Etabliert wurde die Pneumologie am Bayreuther Klinikum im Jahr 2008. Sogenannte Hustenburgen, Sanatorien für Tuberkulosekranke, gebe es schon lange nicht mehr, sagt Steppert. Sie hätten sich zu modernen Kliniken für Lungenheilkunde entwickelt. Seit dem Jahr 2010 arbeitet Steppert am Klinikum Bayreuth. Laut Auskunft des Klinikums steigen die Behandlungszahlen seitdem stetig.
Zu den immer häufiger auftretenden Krankheiten zählen sowohl Allergien wie Heuschnupfen und Asthma als auch beruflich bedingte Erkrankungen wie die Staublunge. Behandelt werden auch Lungenkarzinome, die inzwischen weltweit häufigste tödliche Tumorart. Chronische Bronchitis und Lungenemphyseme sind als Folge des Rauchens und schlechter Luft ebenfalls stark auf dem Vormarsch. Sie werden bereits Ende des Jahrzehnts weltweit als Todesursache von Rang sechs auf Rang drei steigen, so die Einschätzung des Klinikums.
Die Koordination mit den niedergelassenen Lungenfachärzten liegt Chefarzt Steppert besonders am Herzen. Sie will er ebenso intensivieren wie die Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen des Klinikums. „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Kollegen eine breite pneumologische Versorgung Oberfrankens bis in die Oberpfalz hinein sicherzustellen“, sagt Steppert.
Die Pneumologie gehörte bislang der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin an. Nun wurde sie ausgegliedert und stellt damit den 26. eigenen Fachbereich des Klinikums dar. 28 Betten stehen bereit. Neben Chefarzt Steppert werden sich zwei Oberärzte und zwei Assistenzärzte um die Patienten kümmern. Ein neuer Anbau war nicht, zusätzliche Anschaffungen nur in geringem Maße notwendig.
isa