Der WC-Container hinter dem Vereinshaus ist nicht nur der WGK ein Dorn im Auge. Nicht schön anzusehen, der Toilettenwagen mitten in der Altstadt. Doch gerade jetzt wird er ganz besonders benötigt, damit die Gäste der Kulma-Alm ein Örtchen finden, wenn sie eins brauchen. Zum Altstadtfest etwa ist das nicht anders. Doch was tun, damit zum einen das Bedürfnis gestillt werden kann, zum anderen aber kein hässlicher WC-Wagen am Straßenrand steht? Der Stadtrat hat am Donnerstag beschlossen, umliegende Geschäfte und Gastronomiebetriebe zu fragen, ob die ihre Toiletten nicht nur Gästen, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen würden. Ein Vorbild dafür gibt es schon in vielen Städten in Deutschland und auch der Schweiz. Die Partnerstadt Saalfeld etwa, sagte OB Ingo Lehmann, mache gute Erfahrungen damit.