„Ich bin gut in Bayreuth angekommen“, sagt Nürnberger im Kurier-Gespräch. Damit meint sie wohl eher das Amt als die Stadt – denn Bayreuth kennt die 47-jährige gebürtige Kronacherin, weil sie schon länger mit ihrer Familie in Pegnitz wohnt. In gewisser Weise Neuland ist für Nürnberger aber die Arbeit mit und für Senioren. Die Sozialpädagogin hat zuvor rund 20 Jahre für das Integrationsprojekt Wabe in Erlangen gearbeitet. Wabe ist ein Verein zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung psychisch Kranker. „Es ging darum, diese Menschen fit zu machen für den Alltag, sie auch mal in Krisen zu begleiten“, sagt sie. Nebenbei bildete sie sich zur Betriebswirtin Sozialwesen weiter, wechselte intern in die Bereichsleitung, die zuständig ist für mehrere ambulante Wohngemeinschaften mit insgesamt rund 100 Menschen. Und sie baute in Erlangen ein Begegnungszentrum mit Gastronomie und Mittagstisch auf, wo die Menschen sich zum Reden, Spielen oder bei Veranstaltungen treffen können.