Neue Nutzungsbedingungen bei Whatsapp Messengerdienst will keine Nutzer aussperren

Whatsapp sorgt mit seinen neuen Nutzungsbedingungen für Aufsehen. Foto: imago images/Roman Möbius

Die neuen Nutzungsbedingungen bei Whatsapp haben zu Beginn des Jahres weltweit für viel Kritik gesorgt. Das Unternehmen hat den Stichtag daher bereits in den Mai verlegt – und scheint nun erneut etwas nachzugeben.

Bangalore - Die Messengertochter WhatsApp des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook hält trotz der weltweiten Kritik an den neuen Nutzungsbedingungen fest. Allerdings könnten Nutzer die Richtlinien „in ihrem eigenen Tempo“ lesen und es würden weitere Informationen zur Verfügung gestellt, teilte das US-Unternehmen mit. Der ursprüngliche Stichtag zur letztmöglichen Einwilligung wurde daher bereits vom 8. Februar auf den 15. Mai verlegt.

Wie der Konzern nun in einem neuen FAQ schreibt, werden die Accounts der Nutzer auch nicht gelöscht, wenn diese den neuen Richtlinien bis zum 15. Mai nicht zustimmen. „Dir wird dann allerdings nicht mehr die volle Funktionalität von WhatsApp zur Verfügung stehen, bis du zugestimmt hast. Du wirst zwar für kurze Zeit Anrufe und Benachrichtigungen erhalten, aber in der App weder Nachrichten lesen noch welche senden können“, heißt es darin. Wie lange dies jedoch gilt, ist von Whatsapp noch nicht genau festgelegt.

Im Januar hatte WhatsApp eine Aktualisierung seiner Nutzungsbedingungen angekündigt, die es dem Messenger ermöglichen soll, Nutzerdaten mit der Mutter Facebook und anderen zum Konzern gehörenden Akteuren wie Instagram zu teilen. Dies sorgte weltweit für einen Aufschrei, weswegen WhatsApp das Inkrafttreten auf Mai verschob. Messenger-Rivalen wie Telegram und Signal erhielten zuletzt starken Zulauf.

 
 

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