Neue Initiative gegründet Trassengegner formieren sich zu Bayreuth Süd-Ost

Mehr als 100 Personen sind bereits der neugegründeten Initiative Bayreuth Süd-Ost beigetreten. Foto: red Foto: red

Eine neue Bürgerinitiative hat sich am Freitag in Emtmannsberg gegen die geplante Gleichstromtrasse vom Sachse-Anhalt nach Schwaben gegründet: „Bayreuth Süd-Ost“. Über 100 Personen aus Bayreuth Emtmannsberg, Creußen, Haag und Weidenberg sind bereits bei der Veranstaltung der Initiative beigetreten und erklären sich mit ihren Zielen solidarisch.

 
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Andreas Enders führet duch das Programm und begrüßte neben interessierten Bürgern auch Bürgermeister, Stadträte und Abgeordnete. Thomas Kreil, der Emtmannsberger Bürgermeister, schilderte die Beweggründe der Initiatoren. Es gelte, die Energiewende positiv zu begleiten und fehlerhafte Entwicklungen konsequent zu bekämpfen. Die geplante Gleichstrompassage Süd-Ost mit ihren 75 bis 90 Meter hohen Strommasten über Wald, lasse das Bayreuther Rathaus wie ein Puppenhaus erscheinen.

Die Rede war vom energiepolitischen Irrweg und von einem nicht wieder gut zu machenden Eingriff in die Landschaft zulasten des Menschen, der Tierwelt, des Grundwasserschutzes und des Natur- und Landschaftsschutzes. Die Entwicklungsmöglichkeit der Kommunen würden eingeschränkt, Hauseigentümer durch Wertverluste kalt enteignet. „Wir lehnen das Projekt ab, egal, wo es die Planer hin haben wollen, wir brauchen es nicht“, sagte der Bürgermeister.

Birgit Küfner informierte in ihrem Vortag über den geplanten Trassenverlauf der Alternativtrasse, die ganz massiv Bayreuth, Goldkronach, Weidenberg, Emtmannsberg, Haag und Creußen sowie weitere Gemeinden betreffe. Hermann Dannreuther schilderte die geplanten Projekte, das Aufstellen von Großbannern in einem simulierten Mastenstandplatz sowie eine Ballonaktion über dem Schlehenberg, der die dramatische Höhe der Masten aufzeigen werde.

red

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