Er trägt selbst eine Rolex, hat sie zum 50. Geburtstag geschenkt bekommen. „Nicht wissend, was für eine spannende Geschichte dahintersteckt“, sagt Christian Rupprecht. Das hat sich längst geändert. Der jetzt 58-jährige Münchner Fernsehjournalist und Autor etlicher Bücher hat seiner Neugierde nachgegeben und und hat sich auf Spurensuche gemacht. Ein Besuch in Kulmbach hat dazu den Ausschlag gegeben. Herausgekommen ist ein Roman, der das Leben von Hans Wilsdorf erzählt. Dem gebürtigen Kulmbacher, der den Schweizern gezeigt hat, wie man Uhren mach, die Weltruf erlangen. Es gibt auf dem ganzen Globus nicht viele Menschen, die den Namen „Rolex“ nie gehört haben. Umgekehrt gibt es selbst unter denen, die Rolex kennen und vielleicht sogar selbst eine haben, kaum einen, der etwas über Hans Wilsdorf weiß. Dabei ist dessen Leben ausgesprochen spannend – weit über die an sich schon mehr als bemerkenswerte Tatsache hinaus, dass Wilsdorf als Kulmbacher Waisenkind die wohl bekannteste Uhrenmarke der Welt geschaffen hat. Wie könnte es passender sein als dass Rupprechts Buch „Rolex – Der Traum des Hans Wilsdorf“ im Kulmbacher Plassen Verlag aus der Förtsch-Gruppe erschienen ist. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht: Dieses Buch taugt nicht nur Rolex-Fans oder Geschichtsbegeisterten. Die Lebensgeschichte Wilsdorfs ist als Roman geschrieben: Spannend und fesselnd erzählt er eine Geschichte aus dem richtigen Leben, die man nicht besser hätte erfinden können.