Joachim Fend, Vorsitzender der Bayreuther Sektion des Deutschen Alpenvereins, hat erst am Samstag eine Reise nach Nepal gebucht, geplant für diesen Oktober. „Ich bin erschrocken und sprachlos", sagt er zu den Nachrichten aus dem Katastrophengebiet, die sich derzeit überschlagen. Ob er seine Reise antreten wird, wisse er noch nicht. "Ich will bestimmt kein Katastrophen-Tourist sein", sagt er. Er werde die kommenden Wochen abwarten, sehen, wie sich die Situation entwickelt und dann erst entscheiden. Fend wollte gemeinsam mit einer Gruppe aus Alpenvereins-Mitgliedern unter anderem nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, reisen. Große Teile der Stadt sind zerstört.