Nationalpark Müritz Feuerwehren aus Raum Bayreuth helfen Brand löschen

Feuer im Nationalpark Müritz: Feuerwehrkräfte aus Oberfranken sind von aus Bayreuth zum Einsatz nach Mecklenburg-Vorpommern aufgebrochen. Ein bestimmtes Löschmittel ist vielfach dabei.

Kreisregner der Gebietskörperschaften werden, wie hier in Seybothenreuth, für den Einsatz verladen. Foto: Kreisfeuerwehrverband Bayreuth

BAYREUTH. Kreisregner sind das Gebot der Stunde im Nationalpark Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Seit Montag breitet sich dort ein Waldbrand aus. Ein bundesweites Ersuchen um Hilfe erreichte den Regierungsbezirk Oberfranken am Mittwoch – und Donnerstagmorgen ist ein in Bayreuth zusammengezogener Trupp ins Brandgebiet im Nordosten Deutschlands aufgebrochen. Darüber berichten die Regierung von Oberfranken sowie der Kreisfeuerwehrverband Bayreuth.

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30 Kreisregner aus dem Landkreis Bayreuth trafen am frühen Donnerstagmorgen am zentralen Treffpunkt in Bayreuth ein. Feuerwehrkräfte aus Bayreuth, Seybothenreuth, Troschenreuth und dem Steinachtal sind Teil des bayerischen Fähigkeitsmoduls. Einsätzkräfte aus verschiedenen Orten Mittelfrankens verstärken die Einheit, die von Kreisbrandmeister Stephan Macht (Oberfranken) und Kreisbrandrat Matthias Rocca (Mittelfranken) angeführt wird.

Kreisbrandrat Matthias Rocca (Mittelfranken) mit letzten Foto: Kreisfeuerwehrverband Bayreuth

35 Einsatzkräfte, 200 Kreisregner

Nach Angaben von Regierung und Kreisfeuerwehrverband sind insgesamt 36 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen aus Ober- und Mittelfranken im Einsatz. Sie bringen rund 200 Kreisregner einschließlich des erforderlichen Schlauchmaterials an den Brandort im Müritz-Nationalpark.

Zusätzliche Unterstützung kam aus Hollfeld. Ehrenamtliche des dortigen BRK stellte in der Kürze der Zeit Lunchpakete zusammen, um die Verpflegung der oberfränkischen Feuerwehrkräfte sicherzustellen.

Der Einsatz ist zunächst bis Sonntag, 19. Juli, vorgesehen.