Nadiem Amiri hat ein gutes Gespür bewiesen. Schon in der Halbzeit besprach er sich mit seinem Mainzer Vereinskollegen Paul Nebel und meinte, dass einer von ihnen nach seiner Einwechslung ein Tor erzielen werde. Und als Amiri nach einer Stunde tatsächlich auf dem Rasen des Kölner Stadions mitwirkte, brachte er tatsächlich ein Hochgefühl in die Mannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Und wieder bewies der 28-Jährige dabei ein feines Näschen. „Ich bin einfach durchgelaufen“, sagt Amiri, der nach einer Hereingabe von David Raum auf den durchrutschenden Ball spekulierte – und mit seinem Treffer richtig lag.