„Hans im Glück“ hat man ihn genannt, weil ihn eine Armada an Schutzengeln mehrfach vor dem Unfalltod bewahrte. Dass der Formel-1-Pilot Hans Herrmann mal 97 Jahre alt werden sollte, war in seinen jungen Jahren nicht abzusehen. „Vor jedem Rennen hat man sich überlegt, wen es diesmal trifft, wer diesmal stirbt“, hat er einmal gesagt, „natürlich war aber auch klar, dass einem selbst nichts passiert.“ Mit Angst ist der gelernte Konditor, der für Porsche und Mercedes gestartet ist, niemals ins Sportauto gestiegen.
Nachruf auf Hans Herrmann Viel Glück hat er gehabt – im Rennsport wie im Leben
Uwe Bogen und Andreas Schröder 09.01.2026 - 19:35 Uhr