Vor ein paar Wochen folgte eine Entrüstungswelle auf den Vergleich Johann Wadephuls zwischen Syrien anno 2025 und Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Der Außenminister beschrieb damit den Zustand der Heimat Hunderttausender Syrerinnen und Syrer, die im Zuge des Bürgerkriegs Zuflucht in Deutschland und anderen europäischen Staaten suchten – und nun nach dem Fall des Assad Regimes in den Augen vieler gar nicht schnell genug wieder ihr Asyl gen Nahost verlassen sollen. Mit seinem plakativen Vergleich wollte Wadephul vor allem darauf aufmerksam machen, was sich viele von hier aus nicht vorstellen können, nämlich wie weit weg von einem bewohnbaren Niveau viele Gebiete nach Jahren des Krieges dort sind.
Armut, Zerstörung Kulmbacherin berichtet von Eindrücken aus Damaskus
Jan Werner 08.12.2025 - 15:00 Uhr