„Handy, Gebisse, Ketten – das alles haben wir schon im Rechen gefunden“, zeigt Manuel Zitzmann, der Betriebsleiter der Kläranlage in Pottenstein auf die Rechenanlage. „Das muss alles maschinell aus dem Wasser herausgenommen werden.“ In dieser Anlage werden durch einen selbsttätig arbeitenden Feinstrechen die sperrigen Schwimmstoffe zurückgehalten, in der Rechengutwaschpresse gewaschen, entwässert und in einen Container geworfen. Das sind meist Holz- und Kunststoffteile, Hygieneartikel, Kondome, Zigarettenkippen und Ähnliches. Gerade kleben in dem Rechen viele Karottenscheiben und Zwiebeln. „Die Karotten und Zwiebeln gehören nicht in die Toilette, sondern in die Biotonne oder auf den Kompost“, bemerkt Zitzmann, der sich mit seinem Kollegen Daniel Jelitschek die verantwortungsvolle Arbeit teilt – in der Kläranlage gibt es eine 24/7-Rufbereitschaft.