Nach vier Monaten Leerstand Bayreuth: Neues Leben in der Wunder-Bar

Von Frank Schmälzle

Vier Monate steht die ehemalige Wunder-Bar am Unteren Tor leer, jetzt übernimmt Ahmad Kord Bachech das Lokal und baut es zu einem Club um.

Ahmad Kord Bacheh steht auf Kult-Objekte: Die Wunder-Bar ist für ihn ein solches. Foto. Harbach Foto: red

Partygänger kennen Kord Bachech, er ist der Wirt des Szene-Lokals Trichter an der Badstraße. Was der Gastronom mit der ehemaligen Wunder-Bar vor hat: „Der Club soll eine Plattform für Studenten und das Bayreuther Publikum werden“, sagt er. Kord Bachech sieht das Lokal nicht ausschließlich als Diskothek mit verschiedenen Musikrichtungen, so wie es die von der Stadt vergebene Lizenz vorsieht. Für ihn ist der Club auch ein Ort, an dem Kultur stattfinden kann. „Ich kann mir hier zum Beispiel einen Poetry Slam oder Comedy sehr gut vorstellen“, sagt der 38-Jährige.

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Seit drei Jahren ist Kord Bachech auf der Suche nach einem Lokal in der Innenstadt. Die ehemalige Wunder-Bar passt in sein Konzept: „Mir liegt daran, Kult-Orte zu erhalten. Die Wunder-Bar ist definitiv ein solcher.“ Zweiter Vorteil: Mit der Club-Lizenz der Stadt hat Kord Bachech eigenen Worten nach eine sichere  Basis. An seinem anderen Standort, dem Trichter, gibt es seit Jahren Streit mit Nachbarn, die sich von Rauchern vor der Lokaltür gestört fühlen. Eine Lösung ist dort nicht in Sicht.