Nach Tankstop Auto von fünfköpfiger Familie geht in Flammen auf

A3/HÖCHSTADT. Ein Familienausflug endete am Donnerstagvormittag in einem Drama. Zwar wurde keiner verletzt, alle konnten sich noch rechtzeitig retten, aber ein SUV ging kurz nach einem Tankstopp auf der Autobahn in Flammen auf. Unglücklicherweise parkt der Fahrer den Mercedes genau unter einer Brücke, wo der Wagen dann auch mehrere Minuten in Vollbrand steht. Ein Gutachter hat die Brückenstatik nun mit einem Klopftest überprüft. Mehrere Betonstücke bröselten schon nach leichter Krafteinwirkung herunter.

Kurz zum Tanken raus an die Rastanlage Steigerwald Nord bei Wachenroth (Landkreis Erlangen-Höchstadt), eine normale Unterbrechung bei einem längeren Familienausflug mit dem Auto. Nach dem Stop geht es für die Eltern und ihre drei erwachsenen Kinder zurück auf die A3 in Richtung Würzburg. Nach kurzer Zeit stellte der Fahrer fest - irgendetw as stimmt nicht mit dem SUV. Dieser fängt leicht das Qualmen an. Sofort fährt der Wagenlenker auf den Seitenstreifen und die Familie steigt aus. Kurze Zeit später steht der Mercedes komplett in Flammen.

Der Familie ist nichts passiert, jedoch stand das brennende Fahrzeug unglücklicherweise unter einer Brücke, die über die Autobahn führt. Die enorme Hitze, welche bei dem Feuer entstand, hat den Beton der Brücke beschädigt und die Statik sei nicht mehr gewehrt. Zwar geht die Polizei aktuell nicht von einer akuten Einsturzgefahr aus, aber aufgrund der Hitzeeinwirkung könnten sich Betonteile lösen. Bereits bei einem Klopftest des Gutachters lösten sich bei der kleinsten Kraftaufwendung der erste Beton. Der Rückstau auf der A3 soll nun abgeleitet werden, danach wird die Autobahn bis in die Abendstunden gesperrt. Mit einem Kompresser muss der Beton auf der Brücke abgeklopft werden.

 

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