Alle Bewohner des Fichtelgebirges sind aufgerufen, Dokumente wie Fotos von Mutmacherplakaten oder Verbotsschildern, Audiodateien etwa von Durchsagen oder Videos von Corona-Aktionen einzusenden. Das können Dokumente mit positivem Inhalt sein wie die vielen Hilfsangebote oder das nachbar- und bürgerschaftliche Engagement, das in den vergangenen Wochen bei vielen fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

Die Beiträge können aber auch negative Auswirkungen festhalten – wie Veranstaltungsabsagen oder geschlossene Türen. „Die Aktion läuft aktuell sehr gut“, berichtet Museumsleiterin Sabine Zehentmeier-Lang. Rund 100 Fotos sowie etwa 30 Video- und Audiobeiträge seien bereits eingegangen. Ein Teil davon ist auf der Facebook-Seite Post Corona Projekt Fichtelgebirge zu sehen.

„Diese Zeit wird ihre Spuren hinterlassen in der Gesellschaft. Die hat jetzt die Chance für einen Wandel“, glaubt die Museumsleiterin. Das Projekt soll mindestens bis nächstes Jahr fortgeführt werden.


Info: Wer zu der Dokumentation beitragen möchte, kann Fotos sowie Audio- und Videodateien per E-Mail senden an info@fichtelgebirgsmuseum.de. Besonders hilfreich dazu wären ergänzende Infos wie eine Kurzbeschreibung mit Entstehungszeitpunkt und -ort.