Der Kupferberger Bäckermeister Fritz Dumler schaut wieder positiv in die Zukunft. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das der Handwerker im Januar beantragt hat, verläuft vielversprechend. Der Betrieb laufe gut. Allein am Rosenmontag habe seine Bäckerei mehr als 11.000 Faschingskrapfen gebacken. 8.000 davon für die Aktion des Kiwanis-Club, der jedes Jahr auf Bestellung Firmen beliefert und den Aufpreis für gute Taten verwendet. „Das Geschäft läuft“, freut sich Dumler. Seine gesamte Mannschaft sei an Bord geblieben. Keiner habe die Firma verlassen. Und auch die Kunden stehen hinter der Bäckerei, bei der sie oft seit langen Jahren schon einkaufen, beziehungsweise die sie beliefert. Dumlers Einschätzung teilt auch Marco Rudolph. Der Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht aus der Kronacher Kanzlei Wittmann steht dem Kupferberger Betrieb zur Seite. Rudolph bestätigt ebenfalls: „Momentan sind wir auf einem guten Kurs.“