Brüssel/Straßburg - Mehrere Abgeordnete des Europäischen Parlaments fordern Fußballverbände in den EU-Staaten in einem Brief dazu auf, sich für eine Untersuchung gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino einzusetzen. Die FIFA solle aufklären, ob Infantino an der Entscheidung beteiligt gewesen sei, die Sperre nach der Roten Karte gegen US-Fußballer Folarin Balogun aufzuheben - und ob Druck der US-Regierung dabei eine Rolle gespielt habe, heißt es in einem von 72 Abgeordneten unterzeichneten Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darunter ist ein Dutzend Politikerinnen und Politiker aus Deutschland.