Nach 5:0-Heimsieg TSV Neudrossenfeld ist Meister

Nachdem der TSV Neudrossenfeld im vergangenen Jahr erst in der zweiten Relegationsrunde den Bayernliga-Aufstieg verpasst hatte, hat er sich jetzt schon drei Spieltage vor Saisonende zum Meister der Fußball-Landesliga Nordost gekürt – und kehrt somit dorthin zurück, wo er vor acht Jahren schon einmal für eine Spielzeit war.

 
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Beim ungefährdeten 5:0 (2:0)-Sieg gegen den FC Herzogenaurach profitierte der Spitzenreiter vom gleichzeitigen Unentschieden seines Hauptverfolgers SC Großschwarzenlohe, gegen den er den direkten Vergleich (3:0 und 4:0) klar gewonnen hat.

Die Neudrossenfelder taten sich zunächst schwer gegen ihre hinten kompromisslos zu Werke gehenden Gäste, ließen im Gegenzug aber auch nichts zu – bis auf einen kurzen Schreckmoment in der elften Minute, als Tobias Grüner mit einer Faustabwehr gegen den allein vor ihm auftauchenden Kevin Rockwell den Rückstand verhinderte. Beim schnellen Gegenzug wurde Stefan Kolb nach einem Solo im Strafraum fair von Marco Amling abgegrätscht, verletzte sich dabei aber und musste ausgewechselt werden. Der für ihn gekommene Mikel Seiter war in der Folge praktisch an allen gefährlichen Offensivaktionen des TSV beteiligt. Bei seiner Flanke (22.) musste Florian Peter erstmals zupacken. Fünf Minuten später gab er William Rahe einen leichten Schubs, woraufhin Patrick Weimar an den Ball kam und eiskalt zur Führung vollendete. Seiters Schuss in der 36. Minute ging drüber, kurz vor der Halbzeit legte er bei einem Konter quer zu Weimar, der seinen zweiten Treffer erzielte.

Großschwarzenlohe gelingt nur noch der Ausgleich

Nachdem Seiters vermeintliches 3:0 (51.) aberkannt wurde, sorgte wenig später Anton Makarenko für die endgültige Entscheidung. Man konnte jetzt den Blick gespannt nach Großschwarzenlohe richten und verpasste dadurch vielleicht sogar das 4:0 – auf Vorlage des Herzogenaurachers Anas Mouddi gelang Seiter dann doch noch sein Tor – und 5:0 durch den erst kurz zuvor eingewechselten Michael Rönz. Weil der SC die Unterreichenbacher Führung durch Jonas Brechtelsbauer (64.) nur noch ausgleichen konnte (77.), konnte in Neudrossenfeld mit einer Viertelstunde Verspätung die Party beginnen.

TSV Neudrossenfeld: Grüner – Kolb (16. Seiter), Thiele, Makarenko (66. Pauli), Ismail, Majczyna (80. Back), Weimar, Schelenz, Langlois, Schneider (80. Rönz), Peeters (83. Gaglozoun); SR: Stolorz (Irchenrieth); Zuschauer: 123; Tore: 1:0 und 2:0 Weimar (27. und 44.), 3:0 Makarenko (55.), 4:0 Seiter (76.), 5:0 Rönz (81.).

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