Arteta scheute sich nicht, formschwache oder egoistische Stars wie Mesut Özil und Pierre-Emerick Aubameyang auszusortieren. Er baute eine neue Mannschaft auf, deren Leistungsträger heute Bukayo Saka, Martin Ødegaard oder Declan Rice heißen, und stärkte den Zusammenhalt.
"Trust the process" ("Vertraue dem Prozess") lautete sein Mantra, das er vor allem dann wiederholte, wenn es nicht so gut lief. Die Clubführung um Miteigentümer Josh Kroenke wurde für ihre Geduld belohnt.
Kritiker monieren, dass Artetas Fußball zu sehr auf Sicherheit und Ballbesitz angelegt ist. Dem Coach, der während der Saison oft verbissen wirkte, dürfte das spätestens jetzt herzlich egal sein. "Mikel Arteta hat seinen Platz in unserer Geschichte als einer der größten Trainer aller Zeiten gefestigt", hieß es nach dem Titelgewinn auf der Arsenal-Website.