AUERBACH. Marion Ringl, Leiterin des Museum34, nannte bei der Jahresversammlung im Bürgerhaus Auerbach bereits einen konkreten Termin für die Vernissage: Am 21. März werden die „Auerbacher Schulgeschichten“ Einzug ins Museum halten. Ein ausführlicher Streifzug durch die Geschichte wird umrahmt von Klassenfotos, Zeugnissen, alten Aufnahmen der Schulhäuser, Schulordnungen. Die Besucher betreten ein Klassenzimmer von 1920 und werden zurückversetzt in die Zeit, als es noch keine neun Schuljahre gab, Buben und Mädchen streng getrennt voneinander unterrichtet wurden, ein Klassenraum alle Jahrgangsstufen beherbergte und der Rohrstock noch geschwungen wurde. Dank Rudi Weber wird es eine „Schulgeschichte to go“ im Handformat geben. Es gibt genug geschichtlichen Hintergrund, so Ringl in ihren Ausführungen, denn allein Joseph Köstler hat in fünf von 27 Bänden der heimischen Schulgeschichte Raum geboten.