Pegnitz - Seit fast einem Jahr gehört der Mund- und Nasenschutz zum Alltag. Auch wenn er mittlerweile Normalität geworden ist, stellt er Brillenträger immer noch vor Herausforderungen. Durch das Ausatmen beschlagen die Brillen oft und eine gute Sicht ist kaum mehr möglich. In der kalten Jahreszeit verschlimmert sich dieses Problem. Träger von Kontaktlinsen haben es leichter. Könnte das für Brillenträger ein Grund gewesen sein, jetzt häufiger zur Kontaktlinse zu greifen. Jens Iberl kennt die Probleme seiner Kunden. Trotzdem ist ihm keiner bekannt, der auf Kontaktlinsen umgestiegen ist. „Wer vorher Linsen hatten, hat sie immer noch“, sagt der Inhaber vom Brilleneck in Pegnitz. Er weiß aber, dass vor allem zu dieser Jahreszeit beschlagene Brillen häufiger vorkommen und unangenehm sind. Für dieses Problem gebe es zwar Antibeschlagtücher, mit denen die gereinigte Brille eingerieben werden kann, aber auch das halte nicht ewig. „Es gibt auch verschiedene Beschichtungen von Gläsern, die das nicht annehmen“, so Iberl. Daher sei auch das keine Dauerlösung. Er habe aber auch feststellen können, dass das Problem mit beschlagenen Brillen weniger wurde, seitdem die FFP2-Masken Pflicht sind. „Es ist nicht mehr so schlimm wie bei den OP-Masken.“