Die verbleibenden Klos sollen dafür sauberer werden. Wo nötig, sollen sie saniert werden. Etwa die Toiletten an der Münchner Freiheit in Schwabing und am Odeonsplatz in der Innenstadt werden nicht geschlossen, sondern hergerichtet.
MÜNCHEN. Die Suche nach einem stillen Örtchen in München wird schwieriger: Nur 86 von bisher rund 120 öffentlichen Toiletten sollen bleiben, beschloss der Stadtrat am Mittwoch nach Angaben eines Sprechers. Die übrigen Häuschen werden geschlossen.
Die verbleibenden Klos sollen dafür sauberer werden. Wo nötig, sollen sie saniert werden. Etwa die Toiletten an der Münchner Freiheit in Schwabing und am Odeonsplatz in der Innenstadt werden nicht geschlossen, sondern hergerichtet.
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München hat viele Toiletten
Grund für den Beschluss sind die Kosten: Nicht alle WCs sind laut Kommunalreferat ohne Mehraufwand in einem zufriedenstellenden Zustand zu erhalten. München behalte dennoch ungewöhnlich viele öffentliche Toiletten, hatte das Referat in seinem - nun mit Änderungen beschlossenen - Konzept betont. Frankfurt etwa habe gerade einmal 18 öffentliche Häuschen und Hamburg 25. In Berlin gebe es gar keine öffentlichen WC-Anlagen.
In einigen Cafés und Restaurants in München müssen Passanten schon 50 Cent zahlen, wenn sie die Toiletten benutzen wollen. Sie bekommen dafür einen Gutschein.
dpa/Symbolbild: pa