Der wild entsorgte Müll fällt kaum ins Gewicht und wird von den fleißigen Mitarbeitern des Bauhofes gesammelt. So weit. So gut. Auch wenn das Stadtbild suggeriert, dass es kein Müllproblem gibt in der oberfränkischen Metropole – die täglich anfallenden Mengen sind auch hier ein Problem.

Ein Blick in die Müllkübel zeigt das gleiche Bild wie in jeder anderen Stadt: Einwegprodukte, besonders Pappbecher, werden in großer Zahl entsorgt. Die Uni hat schon reagiert und schafft die Einwegprodukte ab ab. Gastronomen und Bäckereien sollen folgen und auf Mehrwegbecher setzen.

Die Gespräche mit der Stadt über ein Pfandsystem laufen. Wenn Konsumenten nicht aus Vernunftgründen mehr Umweltbewusstsein aufbringen, dann müssen es eben finanzielle Anreize sein. Hauptsache, es funktioniert.

gunter.becker@kurier.de